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Termine

Alb-Bienenzüchterverein

Gerstetten e.V.

         

Die nächsten Termine

Samstag 23. 2. 2019 14.00 Uhr Mitgliederversammlung BV Heidenheim im Schlüsselkeller Oggenhauserstr. 34, Giengen
Vortrag von Matthias Arndt
Thema: „VSH - Neue Wege in der Varroa-Toleranzzucht“

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Mitgliederversammlung am 19.01.2019 im Ochsen in Heldenfingen

Eigentlich sollte Dr. Wallner um 14 00 Uhr mit seinem Vortrag über „Bienensterben – Biodiversität“ beginnen, aber unsere A8 war wieder einmal verstopft. Somit begann unser Vorstand Willi Miller mit der Mitgliederversammlung und gab seinen Jahresrückblick an die sehr zahlreich anwesenden Mitglieder. In der Zwischenzeit erreichte auch Dr. Wallner Heldenfingen und konnte mit seinem Vortrag beginnen (siehe unten).
Nach dem Vortrag von Dr. Wallner wurde die Mitgliederversammlung mit den Berichten des Schriftführers Gerd Haberkorn und der Kassiererin Ilka Reicherzer fortgesetzt. Es wurde gut gewirtschaftet und die Kassiererin konnte von einem Zuwachs in der Kasse berichten. Sandra Wenig hat die Kasse zusammen mit Markus Pfeffer geprüft und alles in Ordnung befunden. Somit konnte Hans Beißwanger die Entlastung der  gesamten Vorstandschaft bei den Mitgliedern beantragen. Die Entlastung erfolgte einstimmig.
Den Punkt Wahlen leitete der 2. Vorstand Volker Sigmund. Zur Wahl stand an der 1. Vorstand Willi Miller und ein Ausschussmitglied als Nachfolger des aus persönlichen Gründen ausscheidenden Mitglieds Günter Ilg. Willi Miller war nur auf 2 Jahre als Vorstand gewählt, weil Andreas Müller nur die Hälfte seiner 3. Amtszeit zur Verfügung stand. Willi Miller wurde einstimmig für die Dauer von 4 Jahren wieder zum Vorstand gewählt. Neu in den Ausschuss wurde einstimmig Martin Mack aus Gnannenweiler gewählt. 
Bei dem Punkt Ehrungen wurden 3 Vereinsmitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Für
   40 Jahre Erich Wolfmaier
   25 Jahre Hermann Eberhardt
   25 Jahre Michael Luehr
Am Ende der Mitgliederversammlung konnte Andreas Müller, als Leiter des Imkerlehrganges 2018, die Teilnahmebescheinigungen an 21 erfolgreiche Lehrgangsteilnehmer übergeben.
Die Bestäubung der Blüten auf der Alb ist also gesichert. Hoffentlich verbessert sich das Nahrungsangebot unserer Insekten wieder in den Fluren aber auch in den privaten Gärten, indem die Besitzer Blumen, Sträucher, Pflanzen und Bäume pflanzen die Nektar und Pollen produzieren.
Das Bild zeigt die Imkerlehrgangsteilnehmer mit ihren Urkunden.

Bienensterben - Biodiversität

Vortrag von Dr. Wallner von der Uni Hohenheim bei der Mitgliederversammlung am 19.01.2019
In Mitteleuropa gibt es ca. 560 Bienenarten die aber von Jahr zu Jahr weniger werden. ¾ der Wildbienen leben im Boden und ¼ lebt oberirdisch.
In Deutschland sind 16,5 Mio. ha landwirtschaftlich genutzte Fläche. Das sind ca. 50% der Fläche der BRD. Von diesen 16,5 Mio. ha werden 71 % ackerbaulich genutzt, 28 % sind Dauergrünland und auf 1 % der Fläche werden Dauerkulturen angebaut. 
Die häufigsten Ackerkulturen sind Getreide, auf 56 % der Ackerfläche, Mais (17 %) und Raps (12 %).
Der Maisanbau hat sich seit den 60er Jahren verfünffacht. Der Anbau von Futterpflanzen (Leguminosen) hat sich in dieser Zeit um grösser 80% reduziert. Grund für die Veränderungen waren die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Fütterung (Silage), Mechanisierung, Intensivierung, Spezialisierung und die Betriebsvergrößerungen in der Landwirtschaft.     
Ein großes Problem bei den Grünlandflächen ist die heutige Vergrasung. Das bedeutet, dass durch den ständigen Grasschnitt (wegen Silage) sich nur noch Gräser durchsetzen und die Wiesenblumen keine Chance mehr haben zu blühen und Samen zu bilden für Ihren Bestand. Dadurch wird den Insekten die dringend benötigte Nahrung (Pollen und Nektar) entzogen und sie gehen im Bestand drastisch zurück. Durch den Rückgang der Insekten werden natürlich auch andere Arten, die sich von den Insekten ernähren,  (z.B. Vögel) in ihrem Bestand dezimiert.
Dr. Wallner versuchte zu erklären, dass hier die verantwortungsvollen Landwirte zu Unrecht mit ihren zugelassenen  Spritzmitteln für den Rückgang dieser Arten verantwortlich gemacht werden. Der Wirkstoffeintrag durch Pflanzenschutzmittel findet vor allem nur während der Obst- und Rapsblüte statt. Es fehlen aber in dieser Zeit alternative, wirkstofffreie Blüten, weil auf den Grünflächen keine Blütenpflanzen mehr vorhanden sind. Dadurch entstehen keine Verdünnungseffekte. Aufgrund der heutigen Nachweisgrenzen (0,001mg/kg) können Spuren von Pflanzenschutzmitteln  auch noch im Herbst gefunden werden. Dies muss aber richtig interpretiert werden und natürlich weiter verbessert werden. (z. B. durch Fit Bee Projekt und der Applikationstechnik im Raps)
Wie kann eine Balance im Grünland erreicht werden ?
Durch wirkstofffreie Blüten von artenreichen Pflanzengesellschaften (Heubewirtschaftung)
Feldfutterbau mit Luzerne, Esparsette, Kleearten usw.
dem stehen aber die niedrigen Milch- und Fleischpreise gegenüber.
Förderprogramme für Heumilchbetriebe
Wie können Handelsriesen eingebunden werden.
Verbraucheraufklärung, welche verheerende Wirkung die „Geiz ist geil“ Mentalität auf das Landschaftsbild, die Pflanzengesellschaften, die Nahrungskette usw. hat.
Aufnahme der Thematik in die Lehrpläne der Schulen.
Wie kann eine Balance im Ackerbau erreicht werden ?
mehr Ökolandbau
Pflanzenschutzmaßnahmen auf den Prüfstand stellen
Spritztechnik verbessern  (Dropleg im Raps)
Zusätzliche Blüten durch Blühstreifen
geeignete Bäume und Sträucher am Ackerrand
Biogas aus Blütenpflanzen  (Silphie u. a. )
Früher durch die Heuwirtschaft und das nur 2- malige mähen der Wiesen, konnten  die Blumen aussamen und die Insekten sich ernähren. Diese Technik brachte den Bauern aber nur die Hälfte des Milchertrages von heute und darüber hinaus mehr Arbeit.
Es war von Dr. Wallner ein sehr guter Vortrag, der alle Zuhörer zum Nachdenken veranlasste. Der Verbraucher hat es aber auch in der Hand, durch sein Kaufverhalten mitzuhelfen, diese Situation zu verbessern.

Alb-Bienenzüchter Verein, Kreisimkertag 2.11.2018, Gasthaus Ochsen/Heldenfingen

Einen sehr guten Besuch verzeichnete der diesjährige Kreisimkertag, der dieses Jahr vom Alb-Bienenzüchterverein Gerstetten organisiert wurde. Wir konnten mit Dr. Frank Neumann vom Staatlichen Untersuchungsamt Aulendorf  (Fachrichtung Bienengesundheit) einen sehr guten Referenten gewinnen.
Das Thema des Vortrages lautete: „Wabenhygiene und Bienengesundheit – Erkenntnisse aus dem Bienenwachs-Skandal“
Damit die Bienen gesund bleiben sollte auf eine strikte Wabenhygiene geachtet werden. Für den Imker bedeutet das, dass dunkle, noch schlechter schwarze Waben, grundsätzlich aus dem Volk genommen werden. Werden  braune Nosema-Flecken an den Waben festgestellt, so müssen auch diese Waben aus dem Volk genommen, und eingeschmolzen werden. 
Kalkbrut ist auch immer ein Thema und wird durch einen Pilz, dessen Sporen auf der Wabe und auf dem Körper der Bienen sitzen, hervorgerufen. In feuchten Beuten wird das Wachstum gefördert. 
Besonderen Umfang nahm natürlich auch die Behandlung der Varroatose ein. 
Die richtige Behandlung mit Ameisensäure und Oxalsäure sollten jedem Imker geläufig sein, um seine Bienen gut über das Jahr zu bringen.

Im zweiten Teil seines Vortrages ging Dr. Neumann auf die Bienenwachsproblematik ein. Auch bei den Imkern hält die weltweite Globalisierung Einzug. Durch die wachsende Zahl der Imker in Deutschland wird auch vermehrt Wachs zur Herstellung von Mittelwänden benötigt. Dieses Wachs haben sich einige wachsverarbeitende Betriebe günstigst in aller Welt, aber vor allem in China u. Polen besorgt. Weil Bienenwachs kein Lebensmittel und kein Bedarfsgegenstand ist, gibt es auch keine gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die wachsverarbeitenden Betriebe bekamen „Bienenwachs“ das mit Stearin und Paraffin gestreckt wurde. Die Imker bemerkten den Schaden bei Ihren Brutwaben, die teilweise bis zu 90 % Brutausfall hatten. Völker wurden immer schwächer und mussten teilweise aufgelöst werden. 
Deswegen an alle Imker der Aufruf, nur Wachs von den eigenen Bienen zum Herstellen der Mittelwände verwenden. Oder man besorgt sich Wachs von einem befreundeten Imker, der eigenes Wachs übrig hat. 

Vorstand Willi Miller bedankte sich bei Dr. Neumann für den kurzweiligen und informativen Vortrag mit einem Präsent. 

Stammtisch und Königinnenzucht bei Sygun Braun-Schön

Vergangenen Sonntagmorgen waren die Imker in Gussenstadt bei unserer Imkerin Sygun Braun-Schön eingeladen.Es war ein Stammtisch, bei dem es um die Königinnenzucht ging. Sygun betreut ein Zuchtvolk, von dem die Vereinsmitglieder Zuchtstoff beziehen können, aber auch Weiselzellen und begattete Königinnen. Die Familie hat sich mit ihrem Anwesen ein Paradies für die Bienen geschaffen. Es blühte an jeder Ecke und sogar ein Streifen mit durchwachsene Silphie wurde gepflanzt. Das ist eine Energiepflanze, in die wir Imker sehr viel Hoffnung setzen.Diese Pflanze, die gelbe Blüten hat und bis zum Schnitt im Herbst blüht, könnte den monotonen Maisanbau einmal stoppen oder wenigstens verringern. Wir danken Sygun für Organisation und Ausführungen zur Königinnenzucht und natürlich für die hervorragende Bewirtung.

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Schleudern mit den Neuimkern 2018

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Erster Praxistermin Neuimker 2018

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Stand beim Brezgenmarkt 2018 ein voller Erfolg!

  

Mitgliederversammlung Februar 2018

Am Samstag 17. 02.2018 fand die Mitgliederversammlung des Alb-Bienenzüchter Vereins Gerstetten im Ochsen in Heldenfingen statt. Vorstand Willi Miller konnte zahlreiche Imker im Saal begrüßen. Am Beginn der  Mitgliederversammlung hielt Referent Robert Löffler einen Vortrag mit dem Thema: „Positiver und negativer Vergleich der momentan wichtigsten Beutensysteme in Deutschland und deren Betriebsweisen inklusive Bienenkiste“.
Nach dem Vortrag von H. Löffler wurde mit der Mitgliederversammlung fortgefahren. Willi Miller ging mit einem Rückblick auf das Bienenjahr 2017 ein. Stichworte waren hier die Auswinterung der Völker – die Wetterkapriolen im Frühjahr – die kalten und nassen Phasen Ende April Anfang Mai – das Erfrieren der Obstblüten im Mai – die noch immerwährende Varoaproblematik – und  auch die empfindlichen Winterverluste. Die Bienenvölker, die überlebten, konnten aber dann doch noch eine gute Honigernte einfahren.
Weiter ging es mit dem Bericht des Schriftführers Gerd Haberkorn.
Er verlas das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung 2017 und gab anschließend einen Überblick über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres 2017.
Die Kassiererin Ilka Reicherzer schloss sich mit Ihrem Bericht an. Die Kasse weist einen zufriedenstellenden Betrag aus und die Mitgliederanzahl des Vereins beträgt 126. Kassenprüferin Sandra Weng hatte im Vorfeld die Kasse geprüft und hatte für die Führung der Kasse nur lobende Worte.
Die anschließende Entlastung der gesamten Vorstandschaft nahm unser Mitglied Hans Beißwanger vor. Die Entlastung erfolgte einstimmig.
Der nächste Tagesordnungspunk war die neu erarbeitete Satzung unseres Vereins. Unsere Satzung stammt aus dem Jahr 1984, ist also 34 Jahre alt. Die damals  gute Grundlage für unser Vereinsleben ist damit in die Jahre gekommen. Manches, was darin geregelt ist, wurde durch die Praxis überholt. Eine Anpassung an die heutigen Verhältnisse war dringend geboten. Die neue Satzung wurde von den anwesenden Mitgliedern dann mit 100 % Zustimmung angenommen.
Beim Punkt Wahlen stand die Wahl eines Beisitzers auf der Tagesordnung.
Durch die neue Satzung ist ein 5. Beisitzer zu wählen. Sygun Braun Schön hatte sich bereiterklärt, für dieses Amt zu kandidieren und wurde auch einstimmig von der Versammlung gewählt.
Beim Punkt Ehrungen wurden 2 sehr langjährige und verdiente Mitglieder geehrt.
Otto Strambach aus Gerstetten für 60 jährige Vereinszugehörigkeit und
Heinz Banzhaf aus Altheim für 50 jährige Vereinszugehörigkeit
Leider konnte Otto Strambach seine  Ehrung aus Altersgründen nicht persönlich entgegennehmen.
Eine außerordentliche Ehrung wurde dem Wirt des Gasthauses zum Ochsen in Heldenfingen, Bernd Schmid, zu Teil. Er ist auch Mitglied in unserem Verein und wir halten schon jahrelang unsere Versammlungen bei Bernd ab. Wir  waren in diesen Jahren immer sehr herzlich willkommen. Auch bei unseren Vereinsaktivitäten (Festzügen) hat uns Bernd durch das zur Verfügung stellen seines Wagens sehr geholfen. Dafür bedankte sich  Willi Miller mit einem Honiggeschenk. 
Zum Punkt Verschiedenes hat sich kein Mitglied gemeldet, aber Willi Miller hatte noch eine Bitte an die Mitglieder.
Andreas Müller führt seit 2009 sehr erfolgreich Neuimkerlehrgänge durch. Dadurch hat sich unser Verein auch verjüngt. Auch dieses Jahr wurde über die Volkshochschule wieder ein Lehrgang angeboten. Um diese Neuimker nach dem Lehrgang nicht mit ihren Bienen alleine zu lassen haben sich die Vorstandsmitglieder und Beisitzer bereit erklärt als Imkerpaten in den versch. Ortschaften zu fungieren. Es wäre aber schön, wenn sich von den Mitgliedern noch welche bereit erklären würden unsere Neuimker in ihrer imkerlichen Praxis zu unterstützen. Bitte meldet Euch bei Willi Miller und Andreas Müller.

24.1.18 Informativer Wachsvortag von H.Spanbalch, Fa. Wabenprofi

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